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1986-2000: Der Weg zum internationalen Konzern. Die Ära Michael Rogowski und Marcus Bierich

1986
Erste Mikroprozessorsteuerung für Voith-Schneider-Propeller.
Weltweit größte Pitturbinen mit 8,4m Laufraddurchmesser.

1987
Beginn der Serienfertigung von Torsionsschwingungsdämpfern (Hydrodamp).
Aufbau der Anschlusstechnik mit Sicherheitskupplungen.

1988
Duoformer in CF-Bauart (Doppelsiebblattbildner) geht in Betrieb.
Entwicklung des Integrationsretarders R115.

1989
Größte Deinkinganlage Europas von Voith in Schongau/Deutschland erstellt.

1990
Lieferung der leistungsfähigsten Papiermaschine der Welt an Corbehem Stora, Frankreich.
Beginn der Entwicklung von Transversalflussmaschinen.
Fertigstellung des ersten Regelservomotors.

1993
Inbetriebnahme der ersten Voith-Papiermaschine zur Herstellung von Zeitungsdruckpapier aus 100% Altpapier (Schwedt PM 11, Deutschland).

1994
Gründung der rechtlich selbstständigen Voith Sulzer Papiertechnik GmbH mit Sitz in Heidenheim.

1995
Auslieferung der millionsten Turbokupplung, des 100 000sten Retarders, und des 25 000sten Turbogetriebes für Schienenfahrzeuge.
Janus Concept: In- und Offline-Satinage für höchste Geschwindigkeiten.

1996
Braviken PM53 (Schweden): mit 1 700m/min die schnellste Zeitungsdruckpapiermaschine der Welt.

Auftrag zur Lieferung von zwei der weltgrößten Papiermaschinen nach China (Dagang).
Übernahme des Geschäftsfeldes Radsatzgetriebe der Thyssen Guss AG, Essen.

1997
Lieferung von Triple Star, der leistungsstärksten Papierherstellungsanlage der Welt, nach Österreich.

Auslieferung des 150 000sten Retarders und des 100 000sten Voith-Automat-Getriebes.

Voith Hydro erhält den Zuschlag zur Lieferung von sechs Turbinen für das zukünftig leistungsstärkste Wasserkraftwerk der Welt am Drei-Schluchten-Staudamm in China.
Der Voith-Wassertrecker wird als BAT (Best Available Technology) für den Sicherheitseskort von Öltankern anerkannt.

1998
Bestellung des 700. Voith-Wassertreckers.
Übernahme von Scharfenbergkupplung, Salzgitter und Küsel Antriebe, Essen.

1999
Die beiden leistungsstärksten Voith-Wassertrecker der Welt (je 10 200PS) für Eskortaufgaben in Alaska.
Voith erwirbt die papiertechnischen Geschäftsfelder von Scapa plc., Blackburn.

April 2000
Voith und Siemens gründen ein Joint Venture auf dem Gebiet der Wasserkraft: Voith Siemens Hydro Power Generation.

Voith erhöht seine Beteiligung an der DIW Deutsche Industriewartung AG und erhält die industrielle Führung im Gesellschafterkreis.

Juli 2000
Voith übernimmt von der Sulzer AG den Großteil der Anteile am Joint Venture in der Papiertechnik. Der Konzernbereich wird in Voith Paper umbenannt.